Maine Coon Katze

Die Maine Coon – eine außergewöhnliche Rassekatze

Maine-Coons sind faszinierende Katzen. Sie überzeugen durch ihr Aussehen und besticht auch durch ihre Intelligenz. Coonies gehören inzwischen zu den sehr beliebten Katzenrassen. Vielleicht weil die Maine Coon ihren Menschen gerne überall hin folgt – fast wie ein Hund. Eine Coon interessiert sich eben für alles, was wir tun.

Und: Als größte und schwerste Hauskatze der Welt ist die Maine Coon etwas ganz Besonderes.

Besondere Anforderungen bei der Haltung dieser Rasse kommen vor allem durch ihre Größe zustande.

Der Reihe nach. Wo kommt die Maine Coon überhaupt her, welche Besonderheiten bietet sie und vieles mehr wird hier beantwortet:

Wo kommt die Maine Coon her

Die Maine-Coon-Katze kommt, wie es der Name Maine eigentlich schon verrät aus dem Nordosten der USA, genauer aus dem heutigem Bundesstaat Maine. Lange Zeit wurde sie als Haus- und Arbeitskatze gezüchtet. Eine Maine-Coon braucht deswegen auch heute noch genug Beschäftigung.

Wie diese besonders große Katzenrasse entstanden ist, liegt im Dunkeln. Fantasievoll versucht man die Herkunft und natürlich auch das Aussehen der Maine Coon Katze zu erklären. Obwohl Fell und buschiger Schwanz danach aussehen und eine Legende es ganz genau wissen wollte, der Waschbär gehört nicht zu den Vorfahren der Maine-Coon. Wirklich möglich ist das mit dem Waschbären nun mal nicht. Vielleicht weil die Optik einfach dafür spricht.

Einwanderer brachten so viele Katzen mit nach Amerika – eine Mischung aus diesen Katzen brachte die Maine-Coon hervor. Vielleicht sorgt auch die Nachkommenschaft von Schiffskatzen dafür, dass diese ursprüngliche Katzenart alles andere als Wasserscheu ist.

Maine Coon Aussehen

Die Maine Coon ist von einer imposanten Erscheinung. An dieser Katze ist alles groß. Dabei ist eine Coonie erst mit vier Jahren ausgewachsen. Ein ausladender Halskragen intensiviert das kräftige Aussehen der Maine Coon noch. Einige Katzen dieser Rasse haben dazu noch sog. Luchspinsel an den Ohren.

Ein kräftiger Körperbau sorgt ebenfalls für einen starken Eindruck. Von Nase bis zur Schwanzspitze kann die Maine Coon deutlich über einen Meter lang werden. Kater werden mindestens neun Kilogramm schwer. Aber auch 12 Kilogramm sind beim Kater nicht selten. Maine-Coon-Kätzinnen sind doch deutlich leichter.

Gewicht und Größe sollte man als zukünftiger Coonie-Halter beim Kauf ihrer Ausstattung beachten. Spätestens wenn sie mit vier Jahren ihre endgültige Größe und Statur erreich hat, wirkt an der Maine Coon alles groß.

Die Maine Coon hat außerdem ein halblanges aber trotzdem pflegeleichtes Fell. Die faszinierenden Augen, die großen Ohren, die Fellbüschel zwischen den Pfotenballen und erst recht ihr buschiger Schwanz – kein Wunder, dass ihre Fans hin und weg sind. Der sanfte Riese wirkt optisch wie eine Wildkatze.

Die Maine Coon Katze.

Der Charakter – Eine Katze mit angenehmen Wesen

Die Maine Coon Katze sieht zwar wie eine große Wildkatze aus, vom Wesen her ist sie sanft und anhänglich. Gentle Giant, sanfter Riese, wird die Coonie genannt. Sie ist aber auch gesellig und sehr intelligent. Sie ist anhänglich – sie gilt aber nicht als aufdringlich, und verbringt gerne Zeit mit ihrem Menschen.

Diese Katzen haben einen Spieltrieb, dem sie als ehemalige Arbeitskatze auch nachkommen können sollte.. Auch ihre Intelligenz gilt es zu fördern. Die Maine-Coon spricht gerne. Ist dabei aber nicht wirklich laut.

Obgleich sehr anhänglich – schmusten ist nicht ihr Ding. Sie ist eigenständig und doch menschenbezogen. Zu ihrem Wesen gehört ganz klar auch die Neugierde. Sie kann aber auch Geduld, Intelligenz und Anpassungsfähigkeit zeigen. Sie ist zu recht ein sehr beliebter Mitbewohner. Gerade weil sie so anhänglich ist.

Einige Verhaltensweisen sind zwar rassetypisch, aber jede Katze bleibt eine eigene Persönlichkeit.

Wissen rund um die Maine Coon:

  • Die Maine Coon Katze wird auch Amerikanische Waldkatze genannt.
  • Die Maine-Coon braucht länger um ihre endgültige Statur und Größe zu erreichen und ist erst mit vier Jahren wirklich komplett ausgewachsen und fertig – andere Katzenrassen sind das bereits mit einem Jahr, spätestens mit zwei Jahren.
  • Sie ist nicht nur zahm und anhänglich, sie gurrt auch noch wie ein Täubchen.
  • Ihre Anhänglichkeit hat ihr auch den Beinamen Hundekatze eingebracht.
  • Fantasievolle Geschichten werden über die Herkunft der Maine Coon berichtet.
  • Der Namensbestandteil Coon stammt von racoon (Waschbär).
  • Charakter: Ruhig, anhänglich, verspielt und sehr intelligent.
  • Die Maine Coon Katze verlangt nach ausreichend Beschäftigung – kein Wunder bei ihrem Ursprung als Working Cat (Arbeitskatze).
  • Ihre Herkunft aus dem kaltem und nassem Wald merkt man heute noch an ihren dichtem Fell.
  • Gentle Giant wird die Maine-Coon auch genannt.
  • Maine Coons mögen Wasser.
  • Ein anderer Name der Maine Coon Katze ist Maine Cat. Schließlich ist sie ja die Staatskatze des Bundesstaats Maine.

Maine Coon Kitten